<![CDATA[www.nadinepfister.ch - Gedankenmalerei]]>Thu, 11 Jun 2020 22:48:16 +0200Weebly<![CDATA[Vom loslassen...]]>Tue, 26 May 2020 05:29:38 GMThttp://www.nadinepfister.ch/gedankenmalerei/vom-loslassenUnd dann ist da dieser Junge, der morgen 13 Jahre alt wird und gefühlt auf alles was du sagst oder tust, genervt reagiert, an einem Tag, an dem du sowieso schon verletzlich bist.
Und du wünschst dir einen Tag zurück, nur einen Tag, an dem er als Baby schreiend in deinen Armen lag und du so verzweifelt warst, nicht wusstest warum er schreit, nicht wusstest was ihm fehlt, nicht wusstest , wie lange das noch geht und wie lange du das noch durchhältst, bevor du vor Erschöpfung zusammenbrichst.
Aber du konntest ihn halten, du konntest ihn immerhin einfach halten. 
Wenn du Mutter wirst, beginnt das loslassen mit dem Tag der Geburt.
Immer wieder lässt du los, die Hand, wenn sie ihre ersten Schritte gehen, später lässt du los, wenn sie in die Spielgruppe, den Kindergarten und in die Schule gehen.
​Du lässt los wenn sie eigene Unternehmungen machen, sich mit Freunden treffen.
Und dann kommt die Pubertät, manchmal über Nacht.... und du lässt los.... und manchmal hältst du auch noch ein wenig fest, weil etwas in dir glauben will, dass loslassen schmerzt...
​Doch eigentlich weisst du, festhalten noch viel mehr.

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<![CDATA[Das Neue und das Alte]]>Thu, 21 May 2020 09:21:28 GMThttp://www.nadinepfister.ch/gedankenmalerei/may-21st-2020Das Neue ist zum greifen nah. Doch das Alte klammert sich an dich. Oder du klammerst dich an das Alte? Es hält dich fest. 
Das Neue ruft ganz deutlich, oder auch erst schwach und zaghaft. Doch du hörst es und willst diesem Ruf folgen.
Doch wie ein Echo hallt es um dich rum und du weisst nicht genau aus welcher Richtung der Ruf des Neuen wirklich tönt.
Woran hallt denn der Ruf des Neuen ab?
Sind es die errichteten Mauern des Alten?
Je mehr du die Mauern des Alten einstürzen lässt, desto besser kannst du erkennen, woher das Neue ruft.
Das  Neue ist da, du weisst genau, dass dies der richtige Weg ist, dem Ruf des Neuen zu folgen, weil das Alte ausgedient hat, keinen Bestand mehr hat.
Doch das Alte nimmt das nicht einfach so hin und lässt dich deines Weges ziehen. Es gaukelt dir eine Sicherheit vor, will dich damit an sich binden. Eine Sicherheit, die es nicht gibt.
Es leistet Widerstand, bäumt sich auf, will dich nicht loslassen. Und du vielleicht das Alte auch noch nicht so ganz.
Es bringt alles ins Wanken, bricht alles auf, erschüttert dein Leben und dein ganzes Sein, will dir weismachen, dass du das Neue vergessen sollst, dass das Neue Schuld ist an dieser ganzen Erschütterung, an dieser Krise, in der du steckst.
Doch Schuld ist etwas, das es im Neuen nicht mehr gibt, Es spielt keine Rolle mehr. Wenn du annimmst was ist, spielt Schuld keine Rolle mehr....
Macht dir das Angst? Keinen Schuldigen mehr zu haben? Die ganze Verantwortung für dein Sein zu dir zurückholen zu müssen? Zu erkennen, dass du allein dir dein Leben geschaffen hast? Das tust du immer. Alles was in deinem Leben ist, hast du dir selbst erschaffen. ALLES. 
Die Frage ist, ob du als Schöpfer oder als Opfer damit umgehst. Aber auch wenn du im Opferbewusstsein bist, schöpfst du. Alles was du tust, wirkt sich auf dein Leben aus und gestaltet es mit.
Das Neue ist da, es reicht dir die Hand. Nimm sie an, geh voller Vertrauen ins Neue, in eine neue Welt. Vertraue dem Zauber des Neuen.
Evolution ist in vollem Gange, Wandel ist in vollem Gange. Du bist ein Teil davon.
Das Alte bricht weg, so oder so. Das Alte hat ausgedient. Du darfst dich jetzt entscheiden, das Neue willkommen zu heissen, Schritt für Schritt das Neue in deinem Leben zu integrieren. Das Neue mit formen, mitgestalten, ein Teil davon sein.
Oder du kannst zusammen mit dem Alten wegbrechen, und in der nächsten Inkarnation einen neuen Versuch starten, oder schon in das Neue hineingeboren werden.
Was hält dich zurück? Ist es die Angst? Angst beginnt im Kopf. MUT auch.
Es ist egal, wie du dich entscheidest. Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt keine Schuld. Alles ist eine Illusion.]]>